Donnerstag, 21. Juli 2016

2 Meter herrlichste Pusteblumen,

gebannt auf weichem Sommerjersey in meinen Lieblingsfarben, habe ich letzte Woche zu einem luftigen Sommerkleid








 und einem schlichten T-Shirt verwandelt.





Ich bin so verliebt in diese beiden Teile. Der Sommerjersey von Lillestoff hat eine traumhafte Qualität, dünn und doch nicht labberig, unglaublich angenehm zu tragen. Das Kleid ist mal wieder eine Lupita und das Shirt das (leicht abgewandelte) Kimono Tee.

Fröhlich fliege ich mit meinen Pusteblumenschirmchen zu RUMS, zu LilleLiebLinks und zu IchnähBio.

Nächste Woche geht es dann hier im Blog los mit dem Flohmarkt, es hat doch länger gedauert, alles herzurichten, Listen zu schreiben und hier in den Blog zu tippen. Es sind Unmengen an Handarbeitsbüchern (englisch und deutsch), tolle Wolle (handgefärbt, Noro, Rowan etc.) und auch Schals, Lockenteile, Taschen, Gestricktes und Gehäkeltes. Lasst euch überraschen, ich würde mich sehr freuen, wenn das eine oder andere Teil einen neuen Besitzer finden würde.

Auch ist die Pfaff Nähmaschine aus diesem Post noch zu haben, bisher hat sich noch kein Liebhaber gefunden.







Freitag, 15. Juli 2016

Nähmaschine Pfaff 260 zu verschenken

Ich verschenke (nur gegen Abholung) eine mechanische Pfaff-Nähmaschine 260 incl. Nähschränkchen. Letztes Frühjahr habe ich die Maschine bei einer Haushaltsauflösung gekauft und auch beim Fachhändler überprüfen lassen. Sie näht lt. Fachhändler einwandfrei und es ist sehr viel Zubehör dabei, Füsschen, Spulen, altes Nähgarn etc. (incl. Garantieschein aus dem letzten Jahrtausend ;-)). Die Maschine ist rein mechanisch, d.h. sie hat keinen Motor!



Die Maschine wird nur komplett incl. dem Nähschränkchen abgegeben. Ob sie wirklich läuft weiß ich nicht, denn ich hab sie nie ausprobiert.





Nächste Woche werde ich hier im Blog eine Flohmarktseite einrichten. Ich habe viele Bücher zum Thema Spinnen / Stricken / Filzen / Nähen zu verkaufen. Fast alle Bücher werde ich zur Hälfte des Neupreises einstellen.

Außerdem möchte ich meinen Babylock Embellisher (Filzmaschine) verkaufen, meinen Schacht Cricket Loom (37,5 cm) incl. vieler Webblätter, meinen Ashford Rigid Heddle-Rahmen 80 cm Webbreite (incl. Untergestell und 4 Webblättern) und einiges an Strickwolle sowie an gestrickten, gehäkelten und gewebten Teilen.

Falls ihr Interesse habt, schaut nächste Woche doch mal rein. Bis dahin, ein sonniges Wochenende.



Donnerstag, 14. Juli 2016

Nicht die Mücken,

sondern Regentropfen und ein ziemlich frischer Wind waren diesmal der Grund für ein erneutes "Blitzfotoshooting". Mal wieder im Garten :-( ich konnte das Kind nicht überreden, irgendwohin zu fahren. Irgendwie find ich die Bilder aber lustig.

So ganz kann ich ja das Kleidernähen nicht lassen. Zu gut gefällt mir der Lupitaschnitt und ich habe noch so viele Stoffe im Regal, die sich für diesen Schnitt eignen würden. Diesmal habe ich ein grünes Kleid genäht, also richtig viel Farbe.




Der Stoff ist die Charlotta Wald von Lillestoff. Für die untere Bordüre und die Arm- und Saumbündchen habe ich einfach die Rückseite des Stoffes verwendet. Ich bin froh über diese Idee, mir gefällt der Kontrast zum gemusterten Stoff. Passend zum Motiv habe ich den Saum mit einem Zierstich festgenäht.




Weil ich ja gerne mal auch ein bisschen friere, habe ich zu meinen Kleidern einen Cardigan genäht und zwar die Mary von Pattydoo. In der Länge um 8 cm gekürzt und die Blende 12 cm verschmälert, es sollte ja ein leichtes Sommerjäckchen werden. Auch hier wieder ein Lillestoff, meine geliebten Pusteblumen. Auf die Idee gebracht hat mit Emilea beim letzten RUMS, ich fand ihre Jacke sehr chic.







Dabei hab ich dann zum ersten Mal im Leben einen Rollsaum genäht. Hat super funktioniert und sieht echt gut aus. Ich weiß gar nicht, warum ich mich immer so anstelle, wenn es etwas Neues auszuprobieren gibt. Leider bin ich ein ziemlich großer Technik-DAU und ich hab immer Angst, irgendwas an der Overlock zu verstellen oder kaputt zu machen. Das hindert mich im Moment auch daran, eine Covermaschine zu kaufen. Mir graust es vorm Fadenwechsel und beim Covern macht man das ja ziemlich oft. Da muss ich noch schwer in mich gehen.

Nun aber ganz schnell zurück ins Haus, es ist jetzt wirklich s...kalt im Kleidchen.


Mit meiner Charlotta-Lupita und meiner Pusteblumen-Mary wandere ich heute gerne wieder zu RUMS und freu mich riesig auf die schönen Sachen, die die anderen RUMSerinnen heute zeigen werden. Außerdem verlinke ich mit lilleLiebLinks und Ich-näh-Bio, bei zweimal Lillestoff ist das ja fast ein Muss.

Weil ich jetzt verschiedene Links (u.a. auch von Firmen gesetzt habe) und damit Gefahr laufe, dass das unter Werbung fällt (obwohl ich Stoffe und Schnitte gekauft habe) hier zur Sicherheit:

dieser Post enthält (evtl.) Werbung. 

Dienstag, 12. Juli 2016

Die ganzen 12 Monate

möchte ich mitmachen, beim Taschen-Sew-Along bei Greenfietsen. Es ist mein erster Sew-Along und darum will ich jeden Monat dabei sein.

Darum habe ich mich (wieder mal in letzter Minute) dem Thema "Mit Kind und Kegel" gestellt, obwohl ich da lange so gar keine Idee hatte. Und eigentlich auch keine Zeit, wegen der ganzen Hochzeitskleidergeschichte.

So habe ich nun gestern noch schnell das Kindertäschchen Milly, ein Freebook von Pattydoo genäht.





Wahrscheinlich liegt es an mir, aber soooo anfängertauglich finde ich das Ganze gar nicht. Die Faltenlegerei war ziemlich fummelig und das Zusammennähen der oberen Kante war auch nicht so ganz einfach. Vor einem Jahr, als blutiger Anfänger, hätten mich die vielen doch recht engen Kurzen überfordert. Ich nähe aber auch nicht gerne nach einem Video, das stresst mich. Im Video sieht alles so perfekt aus und geht hopplahopp, ich hingegen musste bei den Falten ein paar Mal zurückspulen, um das hinzubekommen.



Leider sieht man auch die Bodenfalten im fertigen Zustand fast nicht, da muss man das Täschchen schon extra so hinlegen.



Egal, nett finde ich das Ergebnis schon und ich weiß auch ein kleines Mädchen, dass sich über das Täschchen wahrscheinlich freuen wird.



Für mich werde ich selber einen Schnitt für eine schnelle Einkaufsbeuteltasche basteln, mir ist das zuviel Gefalte. Aber den Stoff, den finde ich super. Der wird auf alle Fälle zu einer großen Einkaufstasche verarbeitet.

Weil heute Dienstag ist, schaue ich beim Creadienstag und bei HoT vorbei und natürlich verlinke ich diesen Post auch beim Taschen-Sew-Along für den Monat Juni (zum Glück ist die Linkparty bis 14. Juli geöffnet)

Freitag, 8. Juli 2016

Türkise(r) Post

Als kleines Geburtstagsgeschenk habe ich aus einem wohl gehüteten Canvasstoff ein Handtaschenorganizertäschchen (tolles Wort ;-)) genäht. Dafür habe ich auch das erste Mal Korkstoff verwendet. Tolles Material, näht sich wie Butter. Das Täschchen hab ich "frei Schnauze" zugeschnitten, es hat pressiert.


Schwer verliebt in diesen Stoff, habe ich dann für die Hochzeit ein Mini-Geldtäschchen genäht. Trotz genauestem Abmessen der Geldscheine und großzügiger Nahtztugabe wurde es genau 5 mm zu schmal.



Also hab ich zähneknirschend ein zweites leicht größeres Täschchen genäht (und mich im Nachhinein gefreut, dass Täschchen Nr. 1 bei mir bleibt). Ich find es so süß.

Und dann hab ich doch tatsächlich nach über einem halben Jahr mal wieder Lust aufs Färben bekommen. Sämtliche noch vorhandenen Locken habe ich zusammengesucht und in Meeresfarben wild eingefärbt.



Als Madeline dann abends heimkam und in die Küche ging, meinte sie: "Mama, so hat es früher fast immer gerochen und ich merke gerade, dass ich es irgendwie vermisst habe". Dabei meine ich mich zu erinnern, dass sie früher immer über den Essiggeruch geschimpft hat. Tja, so ändern sich die Zeiten. Vielleicht sollte ich öfter mal wieder färben.

Ich wünsch euch ein wunderwunderschönes Wochenende. Der Wetterbericht verspricht dem Allgäu herrlichsten Sonnenschein und angenehme Sommertemperaturen und so werden wir zum Baden gehen. Das allerste Mal in diesem Jahr, und dabei ist es schon (fast) Mitte Juli. Wird echt Zeit, ich freu mich sehr.

Dienstag, 5. Juli 2016

Jetzt endlich - DAS Kleid

für die Hochzeitsfeier.

Das war soooo ein tolles Wochenende, das werde ich sicher nie vergessen. Eine Hochzeit in den Südtiroler Bergen, in einem Luxushotel 1000 m über Meran. Hammer, ich bin immer noch gar nicht wirklich da. Den Blick von dieser Dachterrasse bekomme ich so schnell nicht mehr aus dem Kopf, ich war mehrfach versucht, die Arme auszubreiten und einfach loszufliegen.

Aber bevor ich jetzt noch weiter ausschweife, hier erstmal das Kleid:



Als ich den Stoff bei Dawanda gesehen habe wusste ich sofort: das ist der Stoff für das Südtirolkleid. Er hat dann in Natura auch genau so ausgesehen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Auch die Qualität stimmt, ein festerer Jersey von Vicente. Genäht hab ich dann eine Lupita mit kurzem Arm, ganz schlicht, ohne Schnickschnack.

Dazu hab ich mir extra dann noch eine auffällige mehrreihige türkise Kette gekauft, die hab ich in der Hektik dann zuhause liegen gelassen. Darum hat ich auf dem Bild nur eine recht schlichte Kette um, ziemlich unbunt.

So generell gefällt mir das Kleid, ich hab mich auch nicht verschnitten oder vernäht (die Überei hat sich gelohnt), aber so ganz glücklich bin ich dennoch damit nicht gewesen. Ich finde, Schwarz-Weiß ist definitiv nicht meins. Es ist mir zu elegant und ich finde, es macht alt (und ein bisschen bieder).

Was soll's, die Hauptsache war ja das Brautpaar und die Feier. Das Ganze begann am Freitag mit einem Hüttenabend. Nochmal 400 m höher wurden wir mit Jeeps auf eine urige Almhütte gefahren und bekamen dort die herrlichsten Südtiroler Spezialitäten serviert. Für mich gab's zum Nachttisch auch Kaiserschmarrn, extra aus Buchweizen mit Ziegenmilch. So einen Service hab ich schon lange nicht mehr erlebt. Und weil ich vom megavielen Essen einen dicken Bauch und ein schlechtes Gewissen hatte, sind wir von der Hütte zum Hotel zu Fuß dann runter.

Übernachtet haben wir in einer ganz tollen Wohnung in Meran (das Luxushotel war uns für zwei Nächte dann doch geringfügig zu hochpreisig ;-)), die wir über AirBnB gebucht hatten. Mitten im ruhigen Villenviertel von Meran gelegen und in weniger als 10 Minuten (zu Fuß) war man in der Innenstadt.

Hier ein paar Meranimpressionen








Am Samstagmittag war dann die kirchliche Trauung. 100 m unterhalb des Hotels steht auf einem kleinen Hügel eine hübsche alte Kapelle. Dort war die Trauung. Als wir in die Kirche spazierten, war rundum eine dicke Nebelsuppe, man sah die Hand vor Augen nicht.





Aber als wir die Kapelle wieder verlassen haben, kam genau in diesem Moment die Sonne raus. Das war fast mystisch, unten im Tal die Nebelwand und von oben die Sonne. 

Und hier noch ein paar Impressionen vom Hotel, das mich echt schwer beeindruckt hat. So ab und zu mag ich Luxus sehr gerne habe ich festgestellt ;-)









Auf dem Heimweg sind wir dann am Sonntag über den Reschenpass gefahren und haben am Reschensee eine Pause eingelegt. Dieser Kirchturm mitten im See, das türkisgrüne Wasser, strahlender Sonnenschein und eisiger Wind, im Hintergrund die Gletscher und auf dem See ganz viele Kitesurfer - sehr beeindruckend (und saukalt, im Gegensatz zu Meran).




Und die Krönung dieses ereignisreichen Wochenendes war dann noch die Niederkunft eines kleinen Marienkäfers im Auto, direkt über der Beifahrertür. Neun Eier hat der Käfer gelegt, (hab ihr schon mal einen Marienkäfer beim Eierlegen beobachtet? ;-). Wenn das kein Glück für diese Ehe bedeutet, dann weiß ich auch nicht.



Ich wünsch den beiden jedenfalls von Herzen alles alles Gute. Sie sind seit der Schulzeit ein Paar, das ist jetzt über 20 Jahre her. In dieser Zeit sind sie wahrhaft durch viele Höhen und Tiefen gegangen und wer sie am Samstag gesehen hat, der spürt, was Liebe ist. Auf dass es bei euch ewig so glücklich weitergehen möge.



Verlinkt beim Creadienstag.

Donnerstag, 30. Juni 2016

... und immer noch Lupita,

diesmal ein bisschen anders.

Leicht größenwahnsinnig hab ich mich bei Lupita Nr. 3 an die erste Knopfleiste meines Lebens gemacht. Der Jersey, den ich als Einfassstreifen verwendet habe, war für dieses Vorhaben leider nicht optimal. Lt. Verkäuferin ein Baumwolljersey, gefühlt ganz sicher ein Viskosejersey. Dazu hab ich dann ein bisschen zu schmal zugeschnitten und so ist die Knopfleiste nur so "na ja" geworden.



Aber fürs erste Mal bin ich dann doch recht zufrieden. Ich werde das ganz sicher nochmal versuchen (mit anderem Jersey und etwas breiter), denn ich finde, die Knopfleiste macht echt was her. Und sooo schwer war es eigentlich gar nicht.

Für Lupita Nr. 4 hab ich mir dann noch die Ärmelerweiterung vom Milchmonster gekauft. Aus versuchstechnischen Gründen habe ich hier einen ziemlich labberigen (und blassen) Jersey genommen, den ich ganz am Anfang meiner Näherei mal im Internet gekauft habe.




Auch nicht schlecht, sieht irgendwie angezogener aus.

Was ich nicht zeigen werde, ist mein Versuch eines Rosa P-Kleides, denn dieser Versuch ist direkt im Mülleimer gelandet. Ich hab bisher nur tolle Rosa P-Kleider gesehen, mir hat meines überhaupt nicht gepasst. Da war von Anfang bis Ende der Wurm drin und so hab ich es dann mit Schwung entsorgt.

Auch habe ich noch den Schnitt Easy Summer gekauft. Ich will ja ein relativ schlichtes Kleid und darum habe ich die ganz einfache schmale Variante genäht. Es passt zwar, aber ich seh darin fürchterlich breit aus. Der Bauch steht raus, das Hinterteil hat erschreckende Dimensionen - nein, das erspare ich euch. Liegt jetzt ganz unten im Regal vergraben. Vielleicht nehm ich ja irgendwann mal wieder 10 kg ab ;-)

Vorgestern habe ich dann das endgültige Kleid für die Hochzeit zugeschnitten und alles lief wie am Schnürchen. Die Überei hat sich gelohnt. Zum Glück, jetzt kann ich dem Wochenende entspannter entgegensehen. Das Kleid zeige ich dann auf den Hochzeitsbildern.

Vielen Dank für eure zahlreichen Kommentare und Rückmeldungen, das hat mir sehr weitergeholfen. Und jetzt näh ich dann (mindestens eine Woche lang) kein Kleid mehr. Ich hab nachgezählt: 7 Kleider in einer Woche, das ist kein schlechter Schnitt.

Ich wünsch euch heute schon ein schönes Wochenende, lasst es euch gut gehen, bis nächste Woche dann.

Verlinkt mit RUMS