Dienstag, 8. Oktober 2013

Von der allerbesten Seite

hat sich mir letzte Woche Nordwestmecklenburg gezeigt. Ein wunderschönes Land mit herrlichen Stränden - Natur soweit das Auge reicht. Auch der Wettergott meinte es extrem gut mit mir, jeder Tag war schön und sonnig.

Der perfekte Start war mein Tag bei und mit Jana. Sehr interessant fand ich im Nachhinein, dass wir einen wunderbaren Tag (fast) ohne Wolle verbracht haben. Natürlich musste Janas Wollatelier bewundert werden, sowas Schönes hab ich selten gesehen, aber ansonsten hatten wir einfach nur interessante und schöne Gespräche, Jana hat mich sooo lecker bekocht, wir haben ein kleines Stück Mecklenburg erwandert, Pferde gestreichelt und einfach nur den Tag genossen. Liebe Jana, auch auf diesem Wege nochmal ein herzliches Dankeschön für deine wunderbare Gastfreundschaft, die Zeit, die du mir geschenkt hast und für das unglaublich leckere Essen. Du kannst mindestens so gut kochen wie filzen (spinnen, färben etc.) und dieser Tag war das absolute kulinarische Highlight meines Urlaubs. Fotos hab ich leider keine, aber die kann man auf Jana's Blog sehen.

Und die anderen Tage bin ich eigentlich nur gelaufen, hab die Sonne genutzt und mir die Küste des Klützer Winkels erwandert. Das war so unglaublich schön, spannend und entspannend, es gab viel zu entdecken, ich hab jeden Moment genossen.

Sanddorn - was für schöne Farben

Steilküste, Sonne und unglaublich viele Steine, klasse

Interessante Bauten am Strand von Groß Schwansee

und Anstöße zum Nachdenken

Holzige Auswüchse an knorrigen Weiden

Mecklenburg - erdig und grün

Steilküste bei Boltenhagen

Wellen und blaues Meer - wie im Bilderbuch

Ein traumhafter Tag auf der Insel Poel

Meine Lieblingsfarbe in einer interessanten Struktur

Ein Dreimaster vor Poel

Abendsonne auf Poel

Kloster Rehna und der Kräutergarten

Der letzte Tag, ein bißchen grau aber sehr stimmig
Das war sicher nicht mein letzer Urlaub in dieser Ecke, vielleicht verbringen wir den Pfingsturlaub im nächsten Jahr auf Poel. Die "unwollige Stimmung" hat sich übrigens auch die anderen Tage durchgezogen. Ich hab in der ganzen Woche nicht einen Zentimeter gesponnen (das Spinnrad lag unausgepackt im Auto) und nicht eine Masche gestrickt. Und es hat sich gut angefühlt.

Noch etwas in eigener Sache: ich habe mich entschlossen, die Kommentarfunktion abzustellen. Dieser Gedanke beschäftigt mich schon lange und ich hatte ja jetzt viel Zeit zum Nachdenken. Ich kann es nicht mal so ganz genau erklären. Irgendwie möchte ich meinen Blog noch mehr nach meinen Vorstellungen und Gedanken gestalten und ich merke selber, dass ich mich manchmal schon etwas zuviel an dem Feedback von euch messe und mich auch bewerte.

Also, bitte nicht falsch verstehen. Ich hab mich wirklich gefreut über eure Meinungen und Anteilnahme aber ich werde jetzt mal versuchen, wie es sich ohne Kommentare anfühlt (vielleicht hab ich dann auch nicht mehr so oft ein schlechtes Gewissen, weil ich in letzter Zeit recht selten bei euch kommentiere).

Wer mir etwas mitteilen möchte, kann das ja nach wie vor per Mail tun und ich würde mich freuen, wenn ihr auch weiterhin hier mitlest.

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