Sonntag, 30. Juni 2013

Unglaublicherweise

hab ich doch letzte Woche tatsächlich mal was gewonnen. Ich weiß gar nicht, ob ich überhaupt schon mal was gewonnen habe.

Die liebe Gaby hatte eine ganz tolle Blogverlosung und neulich ist mein Gewinn dann hier eingetrudelt:





Ist dieses Kissen nicht der Knaller? Ich hab mich sowas von gefreut und bin schon die ganze Zeit am Überlegen, welches Häuschen mir denn nun am besten gefällt. 

1000 Dank liebe Gaby, das war eine unerwartete Freude zur richtigen Zeit.

Donnerstag, 27. Juni 2013

Kunterbunte Lockenschals

zu häkeln (bzw. Tailspunyarn zu spinnen) war in den letzten Tagen meine Dauerbeschäftigung. So sind 8 leuchtend bunte Lockenschals entstanden, die heute auch ihre Reise zum Hilshof antreten dürfen.










Ich kann mich gar nicht sattsehen an den Farben, die auf den Wensleydale-Locken eine unglaubliche Leuchtkraft besitzen.

Gestern abend hat ich das Auto beladen (bis unters Dach, da passt keine Maus mehr rein) und heute mittag geht es los Richtung NRW. Hoffentlich find ich da auch hin, ich fahr ja sonst immer nur die A7 bis Schleswig Holstein ;-)

Ich freu mich riesig auf die Besucher des Drachenfestes und bin gespannt wen von meinen Internetkunden bzw. Bekanntschaften ich dann dort "live" kennenlernen werde. 

Also dann bis Samstag, ich freu mich (hab ich glaub schon gesagt ;-))

Montag, 24. Juni 2013

Wilde-Wellen-Weste

Schon lange wollte ich mir mal eine Weste stricken. Mir fehlte nur die richtige Idee. Neulich war sie dann einfach da und wollte sofort verwirklicht werden - viel Vorbereitungsarbeit für den Hilshof hin oder her.

Und nun ist sie fertig und es ist schon die nächste Idee im Kopf. Aber die wird dann erst im Juli umgesetzt ;-)







Ich hab Artyarnreste, Nororeste, Seidenbändchen, ein dickeres navajogezwirntes Garn, Drops Nepal zusammen mit Drops Kidsilk und für den Kragen ein Lockengarn aus Wensleydalelocken verstrickt. Ganz besonders gerne mag ich den kleinen eingesponnenen Hühnergott, den man auf dem letzten Foto sieht. Glück kann man ja immer brauchen.

Wie gut zu erkennen ist, hab ich die Weste quer in einem Stück gestrickt. Um noch ein bißchen mehr Leben reinzubringen, hab ich auf einer Seite eine Verlängerung eingebaut und dort den Rest vom Lockengarn angebracht. Schwierig war die Wahl der Knöpfe, letztendlich hab ich mich dann für relativ schlichte Metallknöpfe entschieden. Die Ränder wurden mit selbstgesponnenem Boucle, der Kragen mit dem Lockengarn umhäkelt und schon war alles fertig.

Obwohl sie etwas länger geworden ist als ich geplant hatte, bin ich absolut glücklich und zufrieden und freue mich auf das erste Tragen.

Habt eine gute Woche. Gestern bin ich zum Glück noch fertig geworden mit dem Etikettieren und ich bin schon ein bißchen stolz auf das Ergebnis. Ich habe mein Ziel erreicht, trotz widriger Umstände und das macht mich gerade einfach froh.

Sonntag, 23. Juni 2013

Morgenstund

... hat Gold im Mund (auch am Sonntag)










Nach diesem wunderschönen Morgenspaziergang gibt es jetzt den zweiten Kaffee und dann werde ich die Kammzugberge weiter etikettieren. Aber mehr als die Hälfte ist schon geschafft, ich bin guter Dinge.

Euch allen einen wunderschönen Sonntag.

Montag, 17. Juni 2013

Satinangorafasern

Vor ein paar Wochen hab ich ja versprochen zu zeigen, wie ich die Satinangoras zupfe und die Faser dann zum Spinnen vorbereite. Zur Zeit ist es mal wieder soweit,  die Kaninchen müssen gezupft werden und so habe ich die Tage mal Bilder gemacht:

Das Zupfen geht recht einfach und die Jungs sind da auch ganz entspannt. Ich mache aber auch immer nicht so lange, damit sie nicht ungeduldig werden. Lieber auf ein paar Tage verteilt, das ist besser. Wenn das neue Fell schon lang genug ist, lassen sich die Fasern leicht herausziehen.




Was wir alle drei nicht so mögen, ist die "Unterbodenpflege", aber das muss auch sein. Zwischen den Läufen nisten sich gerne mal Filzknoten ein. Hier ist also vor allem Filzkontrolle gefragt und das Zupfen des Brustfells. Die Filzknoten schneide ich dann mit einer kleinen Schere raus.

So sehen dann die Fasern frisch gezupft aus

hier sind sie im Einweichwasser (mit Essig und Spüli)

und das ist das seidig schimmernde Ergebnis nach dem Färben

Zum Verspinnen kardiere ich die Satinangorafasern zusammen mit BFL und Seide. Pur wäre mir das entschieden zu warm. Es ist unglaublich, wie warm Satinangora ist, trotzdem ich es immer sehr sehr dünn ausspinne. Da Satinangora durch das Zupfen keine Schnittkante hat, lässt es sich gut verspinnen und es hat gegenüber dem normalen Angora den großen Vorteil, dass es nicht fusselt. Weder beim Verspinnen, noch beim Stricken, noch beim Tragen des Strickteils.

Und so sieht das Ganze dann verstrickt aus (Garnfoto habe ich leider keines gefunden). Das Tuch wiegt gerade mal 60 Gramm.

Und auch das haben die Jungs gerne

Euch allen eine schöne Sommerwoche (wenn man denn dem Wetterbericht glauben darf).





Freitag, 14. Juni 2013

Lavendel, Rosen

... und Kapuzinerkresse wachsen in meinem Garten. Und auch meine Kammzugberge



die im Wohnzimmer immer höher werden. Die Löcklein trocknen in der Sonne




und warten auf die Weiterverarbeitung und das einzige was mir fehlt, wären zwei Paar zusätzliche Hände und Tage mit doppelt so viel Stunden. Aber auch so wird viel fertig, denn 


das Drachenfest naht!!!

Nur noch zwei Wochen, dann bin ich schon unterwegs, vollbepackt bis unters Dach mit meinem kleinen orangen Flitzer. Ich freu mich so, auf das Fest, auf euch alle, auf Claudia, auf Wolle, Wolle, Wolle - die Sucht hat mich im Moment komplett am Wickel.


Ich wünsch euch allen ein sonniges, wolliges und kunterbuntes Wochenende.

Dienstag, 11. Juni 2013

Schon etwas länger fertig

... aber ganz vergessen zu zeigen. Zum Glück, denn im Moment liegen die ganzen privaten Projekte brach. Ich färbe und färbe und färbe, das Wohnzimmer wird zum Wollzimmer (Nr. 2, denn im Wollatelier unterm Dach ist kein Platz mehr) und außerdem steht da noch ein großer Karton dunkelgrauer Wolllocken, die dringend gewaschen und perlmuttweiß werden wollen.

Darum also nun mein Webpullunder mit Häkeleinsatz. Ich hab mich mit der Breite etwas verschätzt und nach Abnehmen vom Rahmen war das Webstück ziemlich schmal. So kam ich auf die Idee, an den Seiten Streifen aus Grannysquares einzusetzen. Die Kanten hab ich mit meinem Embellisher bearbeitet, so konnte ich gefahrlos schneiden. Halsausschnitt noch fix umhäkelt - fertig war der Pullunder.







Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare zu den Feuerbeeren. Ich hab ehrlich gesagt noch überhaupt keine Ahnung, ob und zu was ich die verarbeite oder ob die mit auf den Markt wandern. Man wird sehen. Im Moment hab ich fürs Stricken eh keinen Kopf, denn ich muss noch einiges spinnen und dann verhäkeln. Aber davon dann das nächste Mal mehr ...