Mittwoch, 20. Mai 2015

Apfeltasche

Für den Pferdestall hab ich mir eine Apfeltasche genäht.



Außen wieder eine alte Jeans, innen hab ich Apfelwachstuch verwendet. 



Damit man auch von außen sieht was drin ist, musste ein appliziertes Äpfelchen auch noch außen drauf (obwohl ich es ja fast ein bisschen kitschig finde). Aber für den Stall passt das schon.



Praktisch ist sie auf alle Fälle, da man sie innen jetzt einfach feucht auswischen kann. 


Über eure gestrigen ermunternden Kommentare hab ich mich riesig gefreut. Neue Wege sind spannend.

Und zum Schluss noch eine Frage an evtl. hier mitlesende Taschennäherinnen: Welche Maschine verwendet ihr für eure Taschen? Gestern bin ich mal wieder schwer an die Grenzen meiner kleinen Elna gestoßen, obwohl es gar nicht so viele Lagen waren beim Träger und Klappe annähen. Da kann ich machen was ich will, die Nähte werden einfach krumm und schief, wenn man das Rad mit der Hand (und mit mehr oder weniger Gewalt) drehen muss. 

Ob ich die alte Pfaff wieder zum Laufen bekomme steht noch in den Sternen, ich warte noch auf den Kostenvoranschlag der Nähmaschinenwerkstatt. Viel Gutes hab ich von der W6 N 5000 gelesen, aber irgendwie ist das ähnlich wie bei den Spinnrädern, jeder findet sein Modell am besten.

Ich brauch einfach nur eine kräftige Maschine zum Geradeaus nähen. Da müssen keine 1000 Zierstiche, Computer, Stickmodule und was weiß ich dabei sein. Einfach saubere Nähte über viele Lagen und gut. Kann mir da vielleicht jemand Tipps geben?

Kommentare:

  1. Apfeltasche für den Stall ? Welche Äpfel willst du denn hineintuen ... ?
    Schön frisch !
    Ich habe einen " Ableger" von Pfaff . Eine KAYSER 47.
    Sie schafft auch Leder.
    Herzliche Grüße
    Angela

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    1. ;-)) definitiv die Äpfel für vorne kommen da rein. Die die hinten dann rauskommen bleiben im Stall, die trage ich eigentlich selten durch die Gegend.

      LG Melanie

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  2. Hallo,
    also ich habe von Janome die MCP6600, -sicher die hat viele Zierstiche- ist aber durch den Obertransportfuß, der mit dabei ist unschlagbar. Mit dieser Maschine nähe ich auch Leder ohne Probleme. Und wenn du jetzt sowieso mehr nähen möchtest lohnt sich eine vernünftige Investition alle Male. Ich besitze auch eine hochwertige Pfaff Maschine, damit lassen sich solch hartnäckige Stoffe auch nähen aber nicht mal so einfach wie mit der Janome. Die Janome ist auch sehr robust. Nachteil für manche Menschen keinen Freiarm. Habe ich aber noch nie vermisst, man nehme sein Füsschen. Übrigens finde ich Deine Tasche für den Stall richtig cool. Liebe Grüße

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  3. die Tasche ist ein richtiger Hingucker.

    LG

    Sylvia

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  4. Die ist ja schön!! Das Recycling gefällt mir sehr, habe ich doch hier auch eine Jeanssammlung!
    Vielen Dank für die tolle Idee!
    Liebs Grüessli, Rita

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  5. Geradeaus und kräftig? Da fällt mir sofort ein Industrienäher ein. Ist aber wohl doch nicht das, was du suchst ;-)
    Ich nähe auch schon seit Jahren mit der MC6600.

    Wie du schon sagst: es ist genauso wie bei den Spinnrädern!
    Lass dich doch einfach mal in einem Nähmaschinengeschäft beraten. Selbst bei der Nähmaschinen-Technik hat neben dem Verstand auch das Herz ein Mitspracherecht.
    LG Lehmi

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  6. Ich hatte die Janome MCP6600. Sie ist sehr gut. Man bekommt sie recht preiswert, da es schon Nachfolgerinnen gibt. Habe sie auch schon vielen vermittelt. Sind alle gut damit klar gekommen.
    LG Heike

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  7. Ich hatte die Janome MCP6600. Sie ist sehr gut. Man bekommt sie recht preiswert, da es schon Nachfolgerinnen gibt. Habe sie auch schon vielen vermittelt. Sind alle gut damit klar gekommen.
    LG Heike

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  8. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  9. Nähmaschinenmarke hin, Nähmaschinenmarke her, wichtig ist, dass du eine Maschine mit einem leistungsstarken Motor hast, der eine gute Durchstichkraft hat.
    Bei deiner Maschine solltest du es mal mit einer 100er Jeansnadel versuchen oder sogar eine Ledernähnadel ( die ist vorne 3eckig geschliffen ).
    Wie du schon schreibst, jeder schwört auf seine Marke, deswegen schreibe ich nicht, welche ich alle habe ;-)) sondern schreibe nur worauf du achten sollst.
    LG Ute

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  10. Am besten sind die alten, robusten Maschinen aus den 60 er Jahren. Kannst Dich ja mal bei uns melden LG Gitta

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  11. Liebe Liesel,

    am besten funktioniert eine alte Maschine zu treten - sagt die Babs, die immer die fetten Hosen (fett auf den Stoff bezogen und die gefühlten 10 fach Nähte) ihres Gärtner-Mannes reparieren muss. Geht einfach durch wie Butter, zickt nicht, läuft immer. Hat auch keine Zierstiche und Knopflochautomatik und: sieht trotz ihres Alters immer noch hervorragend aus. Achte darauf eine mit normalem Schiff und nicht mit Längsschiff zu nehmen - wenn - dann kannst Du Spulen von heute benutzen. Lieben Gruß und ich bin gespannt, wie Du das löst. die Babs

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