Donnerstag, 7. September 2017

Wenn man ans Meer kommt ...

Für alle meine treuen wolligen Blogleser habe ich heute (endlich) mal wieder einen wolligen Post.

So von Zeit und Zeit sitze ich ja wieder am Rad und nach einem Probelauf habe ich aus meiner Schatzkiste zwei Meerfärbungen geholt. Jeder Kammzug wog ca. 200 g, es war exakt die gleiche Färbung ("Wenn man ans Meer kommt"), aber auf unterschiedlichen Fasermischungen. Mischung 1 war BFL, Seacell und Seide, Mischung 2 BFL weiß, BFL naturbraun, Babyalpaka superfein schwarz und Sojaseide.





Ursprünglich wollte ich die beiden Kammzüge zu einem einzigen Garn verarbeiten, also miteinander verzwirnen. Beim Spinnen hab ich mich dann umentschieden und je zwei gleiche Fäden verzwirnt. 



Mir schwebt ein Schal oder Tuch vor, bei dem dann alle zwei Reihen das Garn gewechselt wird, um die verschiedenen Blautöne irgendwie hervorzuheben. Aber eine konkrete Idee hab ich leider noch nicht. Vielleicht fällt euch was ein, Anregungen werden dankend entgegengenommen ;-)



Die 400 g Garn haben eine Gesamtlauflänge von ca. 800 m, so hatte ich das auch angestrebt. 

Heute ist RUMS-Tag, da mach ich doch wieder gerne mit.

Kommentare:

  1. Ein Post wie in alten Zeiten! Da lacht das Spinnerherz. Und der Beweis: Spinnen ist wie Radfahren, man verlernt es nicht. Ganz im Gegenteil! Ein wunderschönes Garn ist es geworden. Als Alternative zum Tuch könnte ich mir auch sehr gut eine Kurzjacke vorstellen. Die würde man vielleicht öfter aus dem Schrank holen. Aber ganz gleich was es wird, es wird toll. Hoffentlich muss ich bis zum nächsten wolligen Post nicht mehr so lange warten. ;o) In den Blogs passiert nicht mehr viel und schöne Wollen sucht man lange.
    LG Tanja

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  2. Liebe Melanie, das ist ja wie "Eintauchen in die Vergangenheit" - schööön!
    Ich schlage einen dreigeteilten "Licht-und-Schatten-Schal" vor: Das eine Ende nur Licht einfarbig verstrickt, wenn die Hälfte des Licht-Garns verbraucht ist, Wechsel zu breiten Blockstreifen. Wenn das Licht-Garn aufgebraucht ist, kommt das lange Schatten-Ende. Das könnte eine richtig breite Kuschel-Stola werden!
    Wahrscheinlich würde ich aus dem Garn einen quer gestrickten Pullover machen nach obigem Prinzip, also einfarbige Ärmel, ab Schulter Blockstreifen und für den Halsausschnitt ca. 1/3 der Maschen stilllegen und wieder aufstricken (Schlitz). Dieser Schlitz wird am Ende mit schmal geringelten Keilen aufgefüllt zum gewünschten Halsausschnitt (oder auch Rollkragen). Solch ein quergestricktes Exemplar hatte ich mir in den 80er Jahren mal aus meinen Indigo-Färbungen gestrickt - von Dunkelblau zu Hellblau. Viele Jahre getragen wurde der geliebte Pullover aber irgendwann ein Opfer der Motten...
    Ich muss mal meine Wollvorräte durchsehen, ob ich nicht noch ein paar Stränge zusammenstellen kann, mit denen ich mir einen neuen Querstrickpullover basteln kann - das hat nämlich damals richtig Spaß gemacht - bei mir meldet sich die Stricklust zurück!
    Liebe Grüße aus dem Norden
    Cornelia

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  3. Das sind wahrlich traumhafte Meeresfarben... schwärm und wieder so eigen versponnen. Da bin ich ja gespannt, was daraus wird.
    Liebe Inselgrüße
    Kerstin

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  4. Liebe Melanie,
    wie schön,von dir etwas "wolliges" zu lesen. Wie in alten Zeiten, einfach perfekt geworden. Wie du siehst, wir lesen immernoch mit:)
    Ganz lieber Gruß auch an die Süße!
    Herzlichst Gabi

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